Dr. Wolfgang Riha - Facharzt für Augenheilkunde

Für einen Patienten ist es nicht relevant, wie viele Beiträge in wissenschaftlichen Publikationen ein Arzt geleistet hat. Wenn jemand mit einem konkreten Gesundheitsprobelm Hilfe sucht, sind die Details einer Arztkarriere meist zweitrangig.

Um aber für sein Problem den Besten zu finden, kann es hilfreich sein, zu wissen, mit wem man es eigentlich zu tun hat.

Dr. Wolfgang Riha ist beeindruckend vielseitig – er ist Arzt, Unternehmer, Autor, Vortragender, Familienvater und Sportler – und versucht all dieses Seiten mit Begeisterung zu erfüllen und zu leben – bewundernswert, wenn Sie mich als Texterin dieser Website fragen. Ich habe ihm ein paar Fragen gestellt:

Deine Ausbildung in Kürzestversion?
A: Studium in Innsbruck, Facharztausbildung auf der SALK Augenklinik in Salzburg und dem sehkraft Augenzentrum in Köln (www.sehkraft.de). Ich operiere an vielen Kliniken in Europa und gebe mein Wissen auch an Kollegen weiter.

Warum der Schritt ins Ausland?
A: Salzburg hat mit der PMU eine hervorragende Grundlage und Ausbildungsmöglichkeit für junge Ärzte. Um aber wirklich weiterzukommen, ist der Weg ins Ausland gerade für einen Salzburger unglaublich wichtig, v.a. um andere Mentalitäten, Arbeitsweisen, OP-Techniken und Systeme kennenzulernen.

Was ist dir in deinem Beruf wichtig?
A: Gerade als junger Mediziner möchte man von den traditionellen Sichtweisen wegkommen. Der Patient sollte nicht mehr als Bittsteller gesehen werden, der zum Gott in Weiß kommen darf und dort in wenigen Sekunden abgefertigt wird. Vielmehr sollte ein moderner Arzt seine Patienten begleiten und mit ihnen gemeinsam Behandlungspläne und Ziele aufstellen. Patientenzufriedenheit sollte im Mittelpunkt ärztlichen Handelns stehen.

Wie schaffst du einen Ausgleich zwischen einem sehr reiseintensiven Beruf und deinem Privatleben?
A: Ich bin sportbegeistert und habe eine kleine Tochter – im Winter sind es Schifahren und Schitouren – im Sommer segle ich. Der Ausgleich schafft sich dadurch quasi von selbst.